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Ein Raum wird erst durch seine Begrenzung erfahrbar.
Die Reichweite unseres Sehens orientiert sich an Grenzpunkten
und Hindernissen im Raum. Der Blick mißt ständig die zurückgelegten
Entfernungen und steuert so unsere Bewegungen.
Dieses gewohnte Verhalten läßt uns Wege zurücklegen, ohne sie im
Besonderen wahrzunehmen, weder die räumliche Länge, noch die
zeitliche Dauer.
Werden nun die gewohnten Orientierungspunkte entzogen, verschieben sich Distanzen.
Die ungewohnte Dunkelheit verlangsamt die eigenen Bewegungen durch den Raum und
schärft die Sensibilität für Entfernungen. Zwischenräume erhalten neue Dimensionen.
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